Tierhypnose

Tierpsychologie für Menschen

"Tier"-Hypnose in Henstedt-Ulzburg

Nicht immer ist das Zusammenleben zwischen Mensch und Haustier harmonisch.

Das Tier hört nicht gut, beachtet seinen Menschen kaum, haut ab oder reagiert in manchen Situationen ängstlich oder agressiv. 

Kann Hypnose da helfen?

Oft ist der Mensch der entscheidende Faktor. Verändert  der Mensch sich und sein Verhalten, kann sich auch das Tier viel leichter verändern.

Hypnose setzt also zunächst beim Menschen, also bei Ihnen an.

Hypnose kann Ihnen helfen negative Erlebnisse mit Ihrem Tier so zu verarbeiten dass Sie ruhiger, gelassener und geduldiger werden.

Das kann sich auf Ihr Tier übertragen, dass ruhiger wird, Ihnen besser vertrauen kann und so deutlich besser, für eine Zusammenarbeit bereit ist.

                                    

Kann man Tiere hypnotisieren?

Hypnose ist ein Entspannungsverfahren und Entspannung tut jedem Tier gut.

Es beruhigt das Nervensystem, entspannt den Körper und kann so, einen positiven Effekt haben.

Probieren Sie selbst aus worauf Ihre Katze, Hund, Pferd etc. positiv reagiert. Sanfte Massagen, beruhigende Worte, einfach nur leichter Körperdruck etc.. Sie werden spüren wobei Ihr Tier am besten entspannt.

Einen Therapeuten brauche Sie dazu in aller Regel nicht, nur etwas Zeit und Ruhe.

Das was Hypnosetherapie beim Menschen leistet, die ursächliche Arbeit an Traumen (Gewalt, Unfälle), an emotionalen Konflikten und Problemen (übertriebene Aggression oder Angstverhalten) oder auch an Fehlkonditionierungen (Leinengezerre, Kläffen, Kontrollzwang "Unsauberkeit" u.a.m.) ist bei Tieren so nicht möglich.

Bei meinen Ausführungen beziehe ich mich primär auf Hunde.

Bei anderen Tierarten wie Pferde oder Katzen, lassen sich einige Dinge die ich beschreibe, aber gut übertragen.

 

Wie unterscheiden sich Menschen von Tieren? 

Wir Menschen leben in einer Menschen Welt, die geprägt ist von unseren Sinnesorganen, unseren Verarbeitungsmechanismen, unserem rationalen Bewusstsein, dem besonderen Zusammenspiel von Verstand und Emotionen (Unterbewusstsein) und unserer Art zu kommunizieren.

Ein Tier lebt in seiner Tierwelt, die je nach Tierart vollkommen unterschiedlich ist und mit dem zusammenhängt, was ein Tier evolutionsbiologisch an Wahrnehmungspotentialen, Verarbeitungsmechanismen, Kommunikationsmöglichkeiten und Überlebensstrategien entwickelt hat. Das ist eine vollkommen andere Welt als unsere Welt.

Konflikte zwischen "Bauch und Kopf" haben Tiere nicht. Tiere sind wesentlich einheitlicher und ganzheitlicher orientiert als wir. Trotzdem können auch Tiere psychische Probleme bekommen, wenn sie mit uns Menschen auf engem Raum, zusammenleben müssen. Tiere die in einer für sie natürlichen und ursprünglichen Umwelt leben, entwickeln so gut wie keine psychologischen Auffälligkeiten sonst würden sie nicht überleben. 

Probleme entstehen also immer dann wenn wir Menschen Tiere nicht verstehen und uns aus Sicht des Tieres unnatürlich ihnen gegenüber verhalten und unklar kommunizieren. 

Energie und Vitalität wie ein fröhliches Tier 

Lösungsstrategien

Es kann ganz einfach sein, Sie lösen Ihre Probleme und dann klappt es auch in sehr vielen Fällen, besser mit Ihrem Tier.

Es gibt  entscheidende Faktoren, um viele Probleme mit Ihrem Tier zu lösen.

Das sind Ihre innere Haltung, Ihre Erwartung, Ihre innere Ruhe und Ihre Gelassenheit.

Ihre Stimmungslage wird von Ihrem Tier, mit seinen hoch entwickelten Sinnen sofort und unmittelbar wahrgenommen, oft lange bevor Sie es selbst realisieren.

Ein Hund aber auch Katzen oder Pferde, passen Ihr Verhalten sehr oft, auf ihre Art, unserer Gefühlslage an.

Sind Sie, aus welchen Gründen auch immer unausgeglichen und gestresst, ist es zumeist auch Ihr Tier. Lernprozesse wie z.B. ein Leinentraining beim Hund oder die Arbeit gegen Angst und noch mehr gegen Aggression funktionieren nicht, wenn das Tier gestresst ist, da können Sie sich noch so intensiv bemühen.

Das ist nicht viel anders, als wenn Sie selbst übermäßig gestresst in eine Prüfung gehen. Sie werden mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Erfolg haben. Auch Lernen und "Führung" ist kaum möglich, wenn Sie aufgeregt oder gestresst sind.

Wenn Sie Ihre Probleme, die Sie vielleicht daran hindern in einem ruhigem, ausgeglichenem und positiven Zustand mit Ihrem Tier auch in kritischen Situationen umzugehen oder zu arbeiten lösen, haben Sie weitaus bessere Voraussetzungen erfolgreich mit Ihrem Tier an dessen "Fehlverhalten" zu arbeiten

 

Tierhypnose = Hypnose beim Menschen 

In einer Hypnosetherapie können wir alle grundsätzlichen Probleme lösen, die Ursache Ihrer Unausgeglichenheit sein können. Ihre Angst z.B. bei Hundebegegnungen, die vielleicht Teil einer generellen Angstproblematik ist, Ihren Ärger, wenn der Hund mal wieder tut was er möchte und nicht was Sie wollen, der vielleicht mit Ihrem Selbstwertgefühl zusammenhängt, Ihre Nervosität, die vielleicht Folge von beruflichem oder familiären Stress ist, kann bearbeitet und gelöst werden.

In vielen Fällen beruht Ihre eigene Nervosität, Unsicherheit und Angst aber auch primär aus den Erfahrungen, die Sie mit Ihrem Tier im Training oder im Umgang z.B. auf Spaziergängen, Ausritten oder im alltäglichen Umgang, gemacht haben. Es ist vielleicht weg gelaufen, geht gerne mal jagen, wurde von anderen Tieren angegriffen oder reagiert in manchen Situationen ängstlich oder aggressiv. Sie sind dann in vielen Situationen übermäßig gestresst weil Sie schon erwarten, dass wieder etwas Negatives passieren könnte.

In einer Trance bekommen Sie Zugriff auf Ihre Gefühle, Traumen und Probleme, denn der rationale Verstand blockiert Sie nicht mehr. Alle Situationen die Sie im Hypnosezustand bearbeiten, behandelt Ihr Gehirn wie Realität. Man kann also auch problematische Situationen, die Sie mit Ihrem Tier erlebt haben, in einer Trance gefühlsmäßig verarbeiten und konstruktiv umprogrammieren.

Selbsthypnose

Neben dieser sinnvollen aber nicht immer erforderlichen "Ursachenarbeit", können Sie in einer Hypnosetherapie lernen, wie Sie innerhalb von Sekunden Ihren eigenen Stress in eine ruhige, souveräne und entspannte Haltung verwandeln können, die Ihnen und Ihrem Tier enorm helfen kann, schwierige Situationen zu meistern. In einer Therapiesitzung können Sie Selbsthypnosetechniken und Imaginationstechniken in Ihren emotionalen Gehirnbereichen tief verankern, die Sie in Ihrem Alltag jederzeit ohne eine Trance abrufen können. Ein fantastische Technik gegen jede Art von Stress.

Wenn Sie danach mit Ihrem Hund (oder Pferd) unterwegs sind, werden Sie dann automatisch viel gelassener und ruhiger reagieren oder Sie können die verankerten Techniken nutzen, um sich gefühlsmäßig zu stabilisieren. Genau das überträgt sich auf Ihr Tier und es wird mit viel größerer Wahrscheinlichkeit zu keinem Problem kommen (auch das Tier bleibt ruhiger und kann Ihnen besser vertrauen) oder Sie können ein entsprechendes Training mit Geduld, der nötigen Ruhe und Gelassenheit und dem bestmöglichem Erfolg durchführen.

Tiere haben Gefühle, genau wie der Mensch

Hundeschule (Pferde-Katzen etc.)

Natürlich ist es sinnvoll, zusätzlich ein Übungsprogramm für Sie und Ihr Tier zu erarbeiten und dieses regelmäßig und konsequent durchzuführen.

Ihre innere Ruhe ist der eine Teil, die konkrete Arbeit mit dem Tier der andere Teil der Problemlösung.

Auch ist es absolut wichtig ein gutes Basiswissen über Ihre Tierart und Rasse zu haben. Dieses Wissen und mögliche Techniken und Kommunikationswege sollten Sie in einer guten Hundeschule erlernen.


"Tierkommunikation"

Vielleicht haben Sie schon einmal davon gehört, dass es Menschen gibt, die anbieten, mit Ihrem Tier geistig zu kommunizieren, um so Probleme zu erkennen und zu lösen.

Tierkommunikation in diesem Sinne, ist ein telepathisches Konzept mit dem Tier selbst in Kontakt zu kommen und herauszufinden, wie es dem Tier geht und was es sich wünscht. Ebenso soll es möglich sein, dem Tier telepathisch Dinge zu vermitteln, um so Einfluss auf das Tier nehmen zu können. 

Es geht also bei diesem Konzept "Tierkommunikation", nicht um direkte Kommunikation durch Beobachtung, Stimme, Körpersprache, Belohnungen, Konditionierungen oder "Reglementierungen" wie in der "Tierpsychologie" sondern um "Parapsychologie".

Hypnose hat in sofern einen Bezug zu dieser Methode weil die Tierkommunikatorin bzw. der Tierkommunikator durch die Fokussierung auf ein Bild des Tieres, mit welchem Kontakt aufgenommen werden soll (das ist die übliche Technik), in einen tranceähnlichen Zustand kommt. Dadurch bekommt er/sie Zugriff auf das eigene Unterbewusstsein, in dem viel mehr Erinnerungen, Wissen und Wahrnehmung abgespeichert sind, als im bewussten Gehirn.

So können tatsächlich interessante Erkenntnisse entstehen und Ihnen dann vermittelt werden, die ein bewusster Verstand nicht leisten könnte, unabhängig von telepathischen Verbindungen zwischen Mensch und Tier.

Es ist ein interessanter bzw. sehr spezieller Weg, mit Bewusstsein und Unterbewusstsein unabhängig von Raum und Zeit zu arbeiten, den Sie  ausprobieren können, wenn Sie offen dafür sind, insbesondere dann, wenn Sie mit anderen Methoden vielleicht nicht weiterkommen.


Alternative?

Hypnose statt Telepathie

Hypnotherapeutisch gibt es auch eine Möglichkeit Sie innerlich in einen Dialog mit Ihrem Tier treten zu lassen, um auf diesen Weg mehr Klarheit  zu bekommen und sich Dinge bewusst zu machen, die Ihnen Ihr Tier zumeist körpersprachlich und durch sein Verhalten mitgeteilt hat, vielleicht ohne dass Sie diese Hinweise bewusst wahrgenommen und verstanden haben.

So nutzen wir Ihre Ressourcen, basierend auf direkter Kommunikation, Intuition und (Selbst-)Wahrnehmung.

Oft wissen Sie mehr als Ihnen bewusst ist. Hypnose ist dafür ein fantastischer Zugang.

Aber, nicht alles was Ihr Unterbewusstsein hervorbringt, ist auch zwangsläufig Realität. Jede Wahrnehmung, ob bewusst oder unbewusst ist subjektiv.

Meine Einschätzung ist allerdings, dass so gewonnene Erkenntnisse zumeist konkreter und realitätsnäher sind, als durch Telepathie erworbenes Wissen weil Sie so auf Informationen zugreifen, die Sie unmittelbar, also nicht durch Vermittlung eines Menschen der Ihr Tier nur durch Ihre Fragestellung und ein Foto kennt, durch Ihr Tier erhalten haben.



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