Hypnose: Trauma Therapie

 


Trauma-Behandlung in der Hypnosepraxis Henstedt-Ulzburg:


  Jede ursächlich durchgeführte Hypnosebehandlung, ist immer auch eine Traumatherapie und jede Traumatherapie, beinhaltet sehr oft auch Elemente aus der Hypnose.

  Ein Trauma ist ein verletzendes" und negatives Erlebnis. Solche "Verletzungen" erleben die meisten Menschen mehr oder weniger oft und unterschiedlich intensiv, in Ihrem Leben.


  Wenn  Sie  das "Trauma" nicht ausreichend verarbeiten konnten, können Sie dadurch in Ihrem aktuellen Leben ein Problem, eine Störung oder sogar eine Erkrankung entwickeln.

  Hypnose verändert und löst das Trauma dort auf, wo primär es abgespeichert ist, in Ihrem Unterbewusstsein bzw. in den emotionalen Bereichen Ihres Gehirns.


 

Posttraumatische Belastungsstörung*


Bei der "PTBS*", handelt es sich  um ein schweres, psychisches Störungs- bzw. Krankheitsbildbild, dass als Folge eines  (subjektiv erlebten) Traumas entsteht und sehr spezielle, massive, körperliche und psychische Folgen haben kann.

Wenn Sie körperliche oder/und psychische Gewalterlebnisse, Kriegserlebnisse, Katastrophen, lebensbedrohliche Krankheiten, schwere Verluste und andere schwerste Belastungen in Ihrem Leben erfahren mussten und dieses in der traumatischen Situation nicht ertragen, bewältigen und verarbeiten konnten, kann das für Sie zu einer lebenslänglichen Belastung werden.

Nicht immer ist ein Trauma als solches so massiv, dass es zu einem posttraumatischen Belastungssyndrom, mit den daraus resultierenden schweren Symptomen wird.

Maßstab ist nicht nur die Schwere des Ereignisses, sondern auch Ihr subjektives Erleben davon. Denken Sie an Ihre an Kindheit wo Sie vielleicht  Dinge als sehr "verletzend" erlebt haben, die Ihre Eltern oder Außenstehende  für eine "Bagatelle" gehalten haben.

Vielleicht erlebten Sie einen Schockzustand, Angst, Schutzlosigkeit, Hilflosigkeit und fühlten sich wie betäubt oder haben Ihr traumatisches Erlebnis sogar komplett abgekapselt (Verdrängung).

In den meisten Fällen können Sie sich jedoch daran erinnern und es ist Ihnen schmerzlich bewusst.

 Traumabehandlung: Zeit heilt keine Wunden


Symptome des "PTBS"

Generelle Anspannung, gereizte Stimmungslagen, Angstzustände, depressive Tendenzen sind häufige Symptome. Ebenso können unspezifische, körperliche und vegetative Störungen, Schlafprobleme und v.a. quälende Erinnerungen, oft mit einem häufigen, nicht kontrollierbaren Wiedererleben Ihres Traumas (Flashback) Folgen eines Traumas sein.

Die Symptome ähneln denen einer "Borderline" - Störung (emotional- instabile Persönlichkeitsstörung) oder einer Depression und können von diesen oft nur durch das zugrundeliegende Trauma abgegrenzt werden.

Die genannten Persönlichkeitsstörungen sind dann manchmal dass, was sich manifestiert und das Trauma überlagern. Behandelt werden sollte aber immer auch Ihr Trauma weil es sonst sehr schwierig sein kann die begleitenden Persönlichkeitsstörungen zu verbessern oder aufzulösen.

Traumen die Sie vielleicht schon in Teilen verarbeitet haben oder die nicht ganz so "dramatisch" waren, können auch diskretere Symptome verursachen wie Traurigkeit, Wut, soziale Probleme etc., die sich in bestimmten Situationen immer wieder zeigen können und damit Ihren Alltag beeinträchtigen.

Viele Menschen wissen nicht oder können es sich nicht vorstellen, dass Ihre aktuellen, negativen Gefühle und Handlungen Folge früherer Verletzungen sein können. 

 

(Standard-) Traumatherapie 

In vielen Fällen werden Medikamente begleitend eingesetzt (Antidepressiva).

Zusätzlich hat sich die kognitive Verhaltenstherapie mit der EMDR Technik als recht wirksam erwiesen. Diese Trauma-Therapie gibt es in unterschiedlichen Varianten, die Sie auch selbst recht gut recherchieren können.

Unterstützend werden dann Bewegungstherapien, Entspannungstechniken oder kreative Therapieansätze (Kunst, Musik) eingesetzt. 

 

Traumatherapie mit Hypnose  

 Zunächst  werden Sie in einen Hypnosezustand (Trance) gebracht, wo Sie tief entspannt und offen für alles sind, was Sie bei sich selbst wahrnehmen und erinnern.

Der nächste Schritt ist eine "Regressionstherapie", d.h. wir gehen gedanklich in Ihre Vergangenheit (Regression). Sie erinnern und durchleben Ihre eventuellen traumatischen Erlebnisse "im Kopf" noch einmal und reagieren Ihre damit verbundenen, negativen Gefühle ab. Der psychische bzw. emotionale Druck ist damit häufig, schon einmal abgebaut.

Zusätzlich ist es möglich Ihr Trauma in einer Trance "umzuprogrammieren", da für wesentliche Teile Ihres Gehirns ein Gedanke, ein Bild oder auch ein Vorstellung und Fantasie so verarbeitet wird, wie eine reale Situation.

Eine Technik ist dabei, dass Sie im Hypnosezustand Ihr Trauma und Ihre "Opferrolle" so verändern können, als ob Sie einen neuen Film drehen. Ihr Gehirn speichert diese neue Version Ihrer Erinnerung dann so ab, als ob es wirklich passiert ist.

Dieser Vorgang kann in vielen Fällen Ihr altes Trauma so neutralisieren, dass es Sie in Ihrem aktuellen Leben nicht mehr belastet.  

 

Sanfte Trauma Behandlung

Der zweite Ansatz PTBS hypnosetherapeutisch zu behandeln, ist eher unterstützend als konfrontierend und beruht auf der Erfahrung, dass eine Regressionstherapie (in das Trauma gehen) bei manchen Menschen und manchen besonders schweren Traumen nicht gut funktioniert.

Manchmal scheint ein Erlebnis so zerstörerisch zu sein, dass es nicht wirklich "verabschiedet" werden kann. Vielleicht ist es aus guten Gründen in Ihnen verschlossen.

Wenn es Ihnen in und nach der hypnosetherapeutischen Trauma-Arbeit nicht wirklich sehr schnell deutlich besser geht (das wäre der Regelfall), werden wir umdenken müssen.

Hier nutzten wir dann die entspannende Wirkung der Hypnose und verbinden diese z.B. mit positiven Suggestionen, positiven Gefühlen, Bildern und Denkmustern, um Sie auf sanfte Art, wieder zu stärken, Sie von Ihren quälenden Erinnerungen weg und in ein besseres Gleichgewicht zu bringen.

Die Wirkung von positiven Gefühlen ist in einer Trance so mächtig, dass auch hier gute Ergebnisse erreicht werden können.

 

Gibt es Nebenwirkungen (Retraumatisierung)?

Nein, so wie wir hier arbeiten, müssen Sie nicht befürchten, durch eine erneute Traumatisierung in eine Krise gestürzt zu werden.

Wir manipulieren niemals das Erinnern von Dingen, die Sie aus guten Gründen verdrängt haben z.B. durch invasive Suggestionen dahingehend, dass Sie sich erinnern müssen oder das ganze wieder durchleben müssen.

Sie dürfen! sich an alles erinnern (wäre ja auch oft hilfreich) aber Sie müssen nichts! 

Sie verfügen über innere Heilkräfte, emotionale Intelligenz und sehr effektive Schutzsysteme, die dafür sorgen, dass Sie sich selbst niemals  Schaden zufügen würden. 

In einer hypnotischen Trance sind Sie grundsätzlich viel offener für Erinnerungen, Gefühle und Bilder. Sie werden von sich aus (also von innen), viel weniger Widerstände aufbauen und können damit viel mehr Dinge erinnern und anders verarbeiten, als in einer normalen Gesprächssituation.

Natürlich fühlt sich das nicht immer gut an, sich belastende Erlebnisse zu erinnern und die damit verbundenen Gefühle zu erleben.

Aber das Problem ist ein Teil von Ihnen und belastet Sie. Nur wenn Ihr Trauma und die damit verbundenen Gefühle in einer Therapiesitzung erscheint, kann es verarbeitet werden und sich positiv verändern.

Nach der Hypnose: 

Nach einer Trauma Verarbeitung in Hypnose, kann es Ihnen einige Stunden oder Tage nicht gut gehen. Das wäre normal und hat mit den Anstrengungen der Therapie und den nachfolgenden Verarbeitungs- und Veränderungsprozessen zu tun.

Es kann zu einer vollständigen Verarbeitung und Auflösung eines Traumas gehören, dass Sie nach der Therapie schmerzliche Erinnerungen und Gefühle erleben, die erst nach und nach verblassen.

Ihre "Heilung" erfolgt immer Schritt für Schritt und erfordert manchmal ein bisschen Geduld. Geben Sie sich die Zeit, die Ihr Körper und Ihre Seele brauchen, um sich neu zu justieren.  

Was der beste und effektivste Weg ist Ihr Trauma zu behandeln, ergibt sich aus unserem Gespräch, Ihren Zielen und dem Verlauf der Behandlung.

 

Multi-Traumen und Hypnose

Nicht immer gibt das eine, große Trauma, dass Sie verarbeiten können und dann sind alle daraus resultierenden Probleme gelöst.

Vielleicht sind Sie ein Mensch, der in der Vergangenheit viele kleinere Verletzungen erfahren musste. Alles zusammen war dann einfach zu viel für Sie und hat Sie vielleicht krank gemacht.

Natürlich können Sie nicht 100 mal zur Hypnose kommen und jede einzelne, negative Erfahrung in Ihrem Leben, verarbeiten.

Die therapeutische Erfahrung zeigt, dass Sie nicht immer jedes einzelne, negative, traumatische Erlebnis   bearbeiten müssen. Es genügt in vielen Fällen die stärksten, negativen Erfahrungen bzw. Erlebnisse, zu erinnern und aufzulösen und das Muster bzw. die Zusammenhänge zu erkennen und zu verändern.

Ihr Gehirn lernt an diesen "Beispielen", negative Gefühle und Denkmuster zu verändern und kann es auf viele andere Situationen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft übertragen. Dadurch ist es möglich, dass Sie durch die Verarbeitung einiger besonders belastender Erlebnisse bzw. Traumen, viele andere belastende Erfahrungen automatisch mit verarbeiten und auflösen können.

Nicht immer ist es einfach und schnell erledigt, sehr viele Verletzungen auszuheilen, die Sie vielleicht schon sehr lange mit sich herum tragen. Aber möglich ist es fast immer, positive Schritte zu machen, die Sie weiterbringen.

Manchmal hilft dann auch, die oben beschriebene "sanfte" Trauma-Behandlung durchzuführen, um es Ihnen zu erleichtern, einfach mit einem Teil Ihrer Geschichte abzuschließen, ohne dass Sie in eine Konfrontation mit Ihren Traumen gehen müssen. 

 Dein Trauma verarbeiten, wie ein Päckchen ablegen, anzünden und auf der Asche tanzen


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